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By Karin Sanders, Hans-Ulrich Weth

Armut ist in Deutschland zu einem challenge und einer großen gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderung geworden. In diesem Buch setzen sich Wissenschaftler und Fachexperten aus ihren jeweiligen Perspektiven und wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Phänomen Armut auseinander und stellen Lösungsmodelle vor. Dadurch wird eine enge fachspezifische Sichtweise aufgebrochen. Zwar werden unterschiedliche Facetten der Armut vorgestellt, deutlich wird aber auch die Komplexität des Problemfeldes sowie die Aus- und Wechselwirkungen von Armut.

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Mit seiner Neudefinition des Bewusstseins als psychisches raumzeitliches Kontinuum eröffnet Heinrich Schwarz eine ganz neue Sicht auf Mensch und Gott. Soziale Grundforderungen in großen Weltkulturen gewinnen so gesehen für uns heute wieder an Bedeutung. Gleichsam von selbst ergibt sich das neue Menschenbild.

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Rifkin, Jeremy (1997): Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft. Frankfurt/New York. Senf, Bernd (2004): Die blinden Flecken der Ökonomie. Wirtschaftstheorien in der Krise, 3. , München. Sennett, Richard (2002): Respekt im Zeitalter der Ungleichheit, Berlin. Sinn, Hans-Werner u. (2002): Aktivierende Sozialhilfe. Ein Weg zu mehr Beschäftigung und Wachstum, in: ifo-Schnelldienst Nr. 9. Ulrich, Peter (1996): Arbeitswelt zwischen Markt und Menschlichkeit, in: Deutsches Pfarrerblatt Heft 12, S. 639 – 643.

Insofern kann der Neoliberalismus als „wissenschaftlich maskierte Strategie der Umverteilung“ (Senf 2004, S. 267) bezeichnet werden. 5 Privatisierung von Lebenslagen und Lebensrisiken Die von der neoliberalen Theorie hochgelobte Individualisierung (statt eines Kollektivzwangs) entpuppt sich in der Realität für viele Betroffene als negative Individualisierung und Entsolidarisierung, deren Auswirkungen sie alleine zu tragen haben. Dies gilt z. B. für die Bereiche Bildung, Gesundheit, Alterssicherung, in denen solidarisch finanzierte Leistungen und Sicherungen zurückgefahren werden und die Kosten nun von den Einzelnen eigenständig und privat abgesichert werden müssen.

B. ) – Kinder aus dem Großbürgertum 2-2,5mal höhere Chancen auf das Erreichen einer leitenden Position in der Wirtschaft haben als Kinder aus der Arbeiterklasse oder aus Mittelschichten. Darüber hinaus ist die Chance von Männern auf eine Spitzenposition in der Wirtschaft um ein Vielfaches höher als jene von Frauen, während die Wahl des Studienfachs eine weniger große Rolle spielt. Ungeachtet der Bedeutung, die der Bildung für die Verwirklichungschancen nachweislich zukommt, sind es in der Elite nicht die Bildungschancen allein, sondern auch die soziale 58 Jürgen Volkert Herkunft, aufgrund derer 80 % der Vorstandsvorsitzenden in den 100 TopUnternehmen der deutschen Wirtschaft aus dem gehobenen und Großbürgertum kommen.

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