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By Dr. Adolf Heschl, Herbert Loserl (auth.)

Die biologische Evolution funktioniert nach dem einfachen Prinzip der differentiellen Reproduktion: der unterschiedlichen Fortpflanzungsrate von Individuen. Die dafür notwendigen Unterschiede in der Ausstattung der Individuen stammen dabein von Zufallsveränderungen, den genetischen Mutationen, der zugrundeliegenden Erbinformation. Das vorliegende Buch dokumentiert erstmals, daß - und vor allem warum - diese einfache Prinzip ohne Wenn und Aber auch auf den Menschen anwendbar ist. Das Ergebnis dabei ist ein Bild der menschlichen Evolution, welches besagt, daß auch unser individuelles Wissen bis in die letzten information durch die Stammesgeschichte bestimmt ist.

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Das neue Menschenbild

Mit seiner Neudefinition des Bewusstseins als psychisches raumzeitliches Kontinuum eröffnet Heinrich Schwarz eine ganz neue Sicht auf Mensch und Gott. Soziale Grundforderungen in großen Weltkulturen gewinnen so gesehen für uns heute wieder an Bedeutung. Gleichsam von selbst ergibt sich das neue Menschenbild.

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B. wenn ein Stein einen Abhang hinunterkollerte, so ergibt sieh nun plotzlich die qualitativ vollkommen neuartige BeHihigung zum aktiven Sein vor dem Hintergrund einer ebenso plotzlich wie durch ein Wunder aus dem Niehts entstehenden AuBenwelt. Es ware vermessen, zu behaupten, diese besondere neue Qualitat des Phanomens Leben ware von Naturwissenschaftlern noch nieht erkannt worden. Ganz im Gegenteil, die meisten Konzepte enthalten bereits in irgendeiner Weise implizit diese neuartige Qualitat, ohne allerdings die fundamentale Bedeutung dieser nicht nur bloB nebensachlichen Eigenschaft entsprechend zu wiirdigen.

Die Haufigkeit, mit der irrtumlicherweise mit der Evolutionstheorie zugleich auch irgendwelche Bewertungskriterien verbunden werden, hangt sicherlich mit dem von Darwin etwas unglucklich gewahlten Terminus naturliche Zuchtwahl - heute heiBt es etwas neutraler "naturliche Selektion" zusammen, der dem spateren, von Herbert Spencer 1866 entworfenen und von Darwin schlieBlich auf Anraten des verbiindeten Alfred Russel Wallace iibernommenen Slogans survival of the fittest vorausging. Darwin ging dabei nicht ganz ohne Absicht von der Perspektive eines menschlichen Ziichters aus, der gezielt nach bestimmten Bewertungskriterien die ihm verfiigbaren Haustierund Pflanzenrassen einer Auslese unterwirft.

Mause, Ratten, Insekten, Viren). Sein oder Nichtsein 35 Die Konkurrenz ums nackte Uberleben und zugleieh ums potentiell ewige Weiterleben in Form von eigenen Nachkommen in einem begrenzten Lebensraum fUhrt also notwendigerweise zu einer evolutiven Veranderung lebender Systeme, wobei die besser oder zumindest nieht schlechter angepaBten Organismen automatisch die Oberhand behalten. Die Gesamtheit aller Mechanismen, die diesen ProzeB antreiben, wird in der Regel mit dem Ausdruck natiirIiche Auslese umschrieben, womit betont wird, daB die Natur bestrebt ist, die Spreu yom Weizen zu trennen.

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