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By A. Haverich (auth.), RA Dr. iur. Dr. med. Christian Dierks, Prof. Dr. med. Peter Neuhaus, RA Dr. iur. Albrecht Wienke (eds.)

Mit dem Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes ist auch die Vergabepraxis der Spenderorgane auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt worden. Der Tagungsband enthält in der für die Einbecker Empfehlungen gewohnten Weise Vorgaben für die Erstellung der nach dem Transplantationsgesetz geforderten Richtlinien. Die Beiträge geben zugleich den gegenwärtigen medizinischen und juristischen Kenntnisstand der Materie wieder.

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Die 2. Phase, die Beratung, ist mit sechs 1- bis 1 Y2 -stündigen Gesprächen mit dem Spender-Empfängerpaar Spender-Empfangerpaar angesetzt, die für weitere interaktionsdiagnostische Verfahren auf Videoband aufgezeichnet werden. Psychologische Katamnesen werden 6 und 12 Monate nach der Transplantation durchgeführt. , 109). , 110). , 110). Auf diesem Hintergrund sind mehrere Fragen zu diskutieren, wenn es um die Etablierung eines eigenen Verfahrens für die psychologische Begutachtung und Begleitung in einem Transplantationszentrum wie Freiburg oder generell geht: Ist der Einsatz einer so umfangreichen Testbatterie diagnostisch notwendig und vertretbar?

Richtlinienkompetenz der Bundesärztekammer Was im Zusammenhang mit der Allokation vermittlungspflichtiger Organe unter dem "Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft" genau zu verstehen ist, hat die Bundesärztekammer dem Transplantationsgesetz zufolge (§ 16 I 1 Nr. 5 TPG) in Richtlinien festzustellen. Gestaltete der maßgebliche 13 14 So auch Schreiber, Ausschuß-Drs. 603/13, 17 ff. Für Einzelheiten und Nachweise siehe Conrads, Rechtliche Grundsätze der Organallokation, E. 11. ,4. 4. (im Druck).

Angesichts der anhaltenden Kontroversen über ethische und rechtliche Fragen im Kontext der Organentnahme und Organübertragung insgesamt, die die fachliche und öffentliche Diskussion charakterisieren, muß die psychologische Begutachtung unbedingt professionell und ethisch kompetent erfolgen. a. Motive, Einstellungen und Haltungen der Beteiligten zum Gegenstand der Untersuchung macht, also die Persönlichkeit des Gesprächspartners im Innersten betrifft. Konsequenterweise muß die "psychologische Invasivität" einer Begutachtung durch allgemeine profesionelle und ethische Regeln begrenzt werden.

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