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By Hans Erich Stier

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Das neue Menschenbild

Mit seiner Neudefinition des Bewusstseins als psychisches raumzeitliches Kontinuum eröffnet Heinrich Schwarz eine ganz neue Sicht auf Mensch und Gott. Soziale Grundforderungen in großen Weltkulturen gewinnen so gesehen für uns heute wieder an Bedeutung. Gleichsam von selbst ergibt sich das neue Menschenbild.

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Zur Stelle vermag ich mich zu meinem Bedauern nicht anzuschließen. Siehe auch G. , S. 156, A. 34. Die gesmimtlime Bedeutung des Hellenennamens 33 großem diplomatischem Geschick die Diskussion um die Begriffsbestimmung des Wortes "Hellenen" erneut auf, indem er gegen die auf sie sich berufenden einseitigen spartanischen Prätentionen seinen Zuhörern ins Gedächtnis rief, Athen sei es gewesen, dem man den Hinweis verdanke, daß der Anspruch auf die Hellenenwürde nicht mehr lediglich mit der genealogischen Herkunft zu begründen sei, sondern daß darüber hinaus das Bekenntnis zu einer bestimmten Geisteshaltung (~~&\l0L(x) für die Zubilligung dieses Ehrennamens maßgeblich bleibe und daß mehr Anspruch auf die Benennung "Hellenen" alle die hätten, die attischer "Bildung" (1t'(X[~e:UO"Lt;) teilhaftig wären, als die, die sich nur auf die gemeinsame Abstammung (sc.

Von seiner universalen Weltmonarchie, als deren philosophischer Abglanz den Späteren nicht zu Unrecht die Vorstellung der Stoiker von einem Weltstaat, einer Kosmopolis, erschien, hat immerhin mit der sprachlichen und kulturellen Hellenisierung eine Großtat vollbracht, die das Antlitz der Weltgeschichte veränderte 59 , und zwar bis in geographische Bezirke hinein, die man in Hellas nur vom Hörensagen kannte. Wie in die Geschichte Indiens durch Tschandragupta der Gedanke des Großreiches nach dem Vorbilde des Alexanderreiches 58 59 'Grundlagen', S.

Sie haben eine Stelle im "Philippos" des Isokrates (108) erwähnt, aus der hervorgehe, daß Philipp über Barbaren herrschte. Indessen besagt diese Stelle: Philipp herrschte über ein andersstämmiges Volk (OUX 0fLOCPUAOU rb/ou<;;). Das bedeutet in diesem Zusammenhang: er ist Heraklide, und sein Volk ist nicht heraklidisch. Daraus läßt sich also nicht folgern, daß es barbarisch war. Letztere Behauptung würde ja auch zu Isokrates' Tendenz in keiner Weise passen, insbesondere nicht zu seiner Tendenz im «PhiIippos».

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