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By Bruno Riediger

Erdol und Erdpech sind der Menschheit an einzelnen Stellen der Erde seit J ahrtausenden bekannt, wesentlich Hi.nger als die fossile Kohle. Sie wurden in fruhesten Zeiten vornehmlich als StraBenbaustoffe und als eine paintings Mortel verwendet. Sehr viel spater, und zwar erst nach den Bohrun gen des Colonel DRAKE in Pennsylvanien Mitte des vorigen J ahrhunderts begann das Leuchtol-ein aus Rohol gewonnenes, etwa zwischen two hundred und 250 C siedendes Destillat - das bis dahin ausschlieBlich fUr Lampen be Dutzte pflanzliche 01 zu verdrangen. Seit dieser Zeit werden auch schwere Destillate und Destillationsruckstande in zunehmendemMaBe als Schmier mittel im Eisenbahnbetrieb und in der Industrie verwendet. Das leicht siedende, feuergefahrliche Benzin battle damals ein lastiges Nebenprodukt. Deshalb struggle es von entscheidtmder Bedeutung, daB durch die Erfindung der Verbrennungsmotoren Benzin als Ottokraftstoffund Gasol als Diesel kraftstoff um die J ahrhundertwende als Energietrager ihren beispiellosen Siegeszug antraten. Dementsprechend vollzog sich die Entwicklung der Verfahren zur Verarbeitung des Erdoles in verhaltnismaBig kurzer Zeit. Ihr Schwerpunkt lag dank der dortigen reichen Vorkommen in Nord amerika. Als Marksteine konnen die Einfiihrung des Krackens zur Ge winnung groBerer Mengen leichtsiedender Fraktionen und'die Anwendung l von Katalysatoren betrachtet werden .

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Hamburg: Reuter u. Klockner 1963. 24 A. Das RoMI und die daraus gewonnenen Produkte Zunahme des Verbrauches an Mitteldestillaten zu beobachten. Diese konnen so wie das Benzin aus den schweren Roholanteilen nur durch Kracken oder spaltendes Hydrieren gewonnen werden. Trotzdem ist nach wie vor mit einem gewissen "OberschuB an Riickstandsolen zu rechnen, weil deren Absatz fiir die Verfeuerung unter Dampfkesseln oder in der Eisenund Stahlindustrie nicht im gleichen MaB zunimmt wie der Anfall aus den Raffinerien, deren Durchsatzleistung standig steigt.

751 ff. 2. Entstehung des RohOles und Erforschung seiner Zusammensetzung 35 3. Schwefel im RoMI und in den Produkten verursacht iiblen Geruch, der als sehr lastig empfunden wird. 4. Schwefel ist in vielen Fallen ein Katalysatorgift. Inwieweit der Schwefelgehalt die Wahl der Verarbeitungsverfahren beeinflussen kann, wird noch erortert werden. Dabei ist zu beachten, daB ein gleich groBer Schwefelgehalt je nach Basis des RoMles sich in verschiedener Weise auswirkt. Die Identifizierung der Schwefelverbindungen im Erdol und seinen Fraktionen ist sehr schwierig, weil sie sich durch hohe Temperaturen, wie sie beim Destillieren vorkommen, und durch Behandlungen mit Chemikalien verandern.

Doch ergeben sich dadurch kaum Riickwirkungen auf den RoMlpreis. Blich dafiir verwendet. Fiir die Kraftstoffgewinnung hat die Basis der Ausgangsole ebenfaHs Bedeutung. Bt. Deshalb kommt es bei der Auswahl der Verfahren bzw. bei den erzielbaren Ausbeuten auch auf die Basis des verwendeten Roholes an. Sofern man die Wahl hat, wird man nach Moglichkeit solche RoMle verarbeiten, die am besten geeignet sind, Produkte gewiinschter Qualitaten zu liefernl . Als Teil der gesamten Energiewirtschaft darf jedoch die Erdolwirtschaft nicht losgelost fur sich aHein betrachtet werden.

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