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By Astrid Sahm, Manfred Sapper, Volker Weichsel

15 Jahre nach dem Ende des Ost-West-Konflikts haben sich neue Strukturen des internationalen platforms und neue Konstellationen für Krieg und Frieden herausgebildet. In Europa sind wieder begrenzte Kriege möglich geworden. Der "gerechte Krieg" hat als örtlich und waffentechnologisch begrenzter Krieg wieder Einzug in das politische und öffentliche Denken gefunden, etwa in der Gestalt der "humanitären Intervention". was once bedeutet das für die Zukunft von Krieg und Frieden? Mitglieder der Gründergeneration der Friedens- und Konfliktforschung versuchen in dem vorliegenden Band einen Rückblick auf die vergangenen vier Jahrzehnte der Forschung zu Krieg und Frieden und einen Ausblick auf die nächsten vier Jahrzehnte, nicht um sich in (vergeblicher) Prophetie zu üben, sondern um Entwicklungstendenzen des Kriegswesens, des Unfriedens und der Friedensbemühungen herauszuarbeiten.

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Das neue Menschenbild

Mit seiner Neudefinition des Bewusstseins als psychisches raumzeitliches Kontinuum eröffnet Heinrich Schwarz eine ganz neue Sicht auf Mensch und Gott. Soziale Grundforderungen in großen Weltkulturen gewinnen so gesehen für uns heute wieder an Bedeutung. Gleichsam von selbst ergibt sich das neue Menschenbild.

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Diese These von van Creveld ist nicht nur blanker historiographischer Unsinn, sondern eine Unverschämtheit, ja purer Zynismus gegenüber den Kriegstoten, die ihr Leben hingaben für Interessen, die nicht die ihren waren. " Es gibt also wohl Krieg, weil der Krieg so schön ist. Nicht der entwicklungs strukturelle Konflikt zwischen den Nord- und Südstaaten in den USA, nicht der Kampf für und gegen napoleonischen Imperialismus, nicht der Kampf gegen das rassistische und totalitäre NS-Regime in Deutschland, nicht der Kampf gegen kolonialistische Unterdrückung z.

Und er mußte auch noch nicht sehen und verstehen, daß die zu seiner Zeit noch ziemlich neue europäische Entwicklungsdynamik mehr und mehr zum Imperativ des ganzen Globus werden würde, wie wir ihn heute täglich am Werke sehen können. 24 Um Clausewitz und die Bedeutung seiner Theoriebildung erfassen zu können, bedarf es einer Vorstellung und analytischen Methodik weltgesellschaftlicher Strukturgeschichte samt ihrer regionalen Ungleichzeitigkeiten, dimensionalen WidersJlrüche und lokalen Verwerfungen, die dem "Historiker" Keegan völlig abgehen.

Nicht der entwicklungs strukturelle Konflikt zwischen den Nord- und Südstaaten in den USA, nicht der Kampf für und gegen napoleonischen Imperialismus, nicht der Kampf gegen das rassistische und totalitäre NS-Regime in Deutschland, nicht der Kampf gegen kolonialistische Unterdrückung z. B. in Kenia, Algerien oder Angola, nicht der Konflikt um Ausbeutungsdiktatur, wie in Nicaragua oder Honduras, nicht die soziale Diskriminierung, wie in Nordirland, sind die kriegserzeugenden Probleme, sondern schlicht menschliche Kampfeswut.

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