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By Johannes Loheide

Der Finanzsektor gilt als ein führender Sektor der Globalisierung, in dem eine politische Einflussnahme auf Grund des Machtgefälles zwischen öffentlichen und territorial ungebundenen privaten Akteuren kaum mehr möglich ist. Auf der Grundlage von Interviews mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zeigt Johannes Loheide jedoch, dass auch im internationalen Finanzbereich territoriale Bindungen weiter bestehen. Regionale politische Akteure haben weiterhin ein eigenständiges Machtpotential. Sie müssen ihre Handlungsmuster aber aufgrund der Arbeitsteilung im Finanzsektor entlang der veränderten Wertschöpfungsketten variieren. Der Band zeigt konkrete Handlungsperspektiven regionaler Politik- und Finanzplatzgestaltung auf und entwickelt theoretische Ansätze zu Finanzplätzen weiter.

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Das neue Menschenbild

Mit seiner Neudefinition des Bewusstseins als psychisches raumzeitliches Kontinuum eröffnet Heinrich Schwarz eine ganz neue Sicht auf Mensch und Gott. Soziale Grundforderungen in großen Weltkulturen gewinnen so gesehen für uns heute wieder an Bedeutung. Gleichsam von selbst ergibt sich das neue Menschenbild.

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Während auf der einen Seite einfache Tätigkeiten wegfallen, steigen die Anforderungen an die Beschäftigten in den verbliebenen Feldern. Mit der Bedeutung der IuKTechnologie entstehen aber auch gänzlich neue Geschäftsfelder im Grenzbereich zwischen Finanzen und Software oder Public Relations. Der Anteil der Wertschöpfung in den verschiedenen Produktbereichen der Anbieter verschiebt sich. B. das Angebot technischer Lösungen, werden zur „Cash Cow“. Zum Beispiel erlaubt der Wechsel von Krediten hin zu Wertpapieren es den Dienstleistern, einen größeren Teil ihres Risikos auf die verschiedenen Kunden zu verlagern.

Vergleichsweise intensive Regulierungen können umgangen werden. Mit dieser Entwicklung einher geht eine Beschleunigung: Transaktionen in „Echtzeit“ lassen die Bedeutung von Raum und Zeit zurücktreten. Diese Entwicklungen verändern die Ausrichtung und Verteilung der Finanzströme auf die Finanzplätze und Branchen. Die Vernetzung zwischen den Märkten lässt auch die Abhängigkeit nationaler Märkte und Staaten von externen Entwicklungen steigen. Auch die Finanzdienstleistung selbst ist Veränderungen unterworfen.

Auch Bock 1999). Zu Liberalisierung und Regulierung in der OECD vgl. Borio und Filosa (1995), Glogowski (1990). 1 Deregulierung in einem Regionalmodell – die Entwicklung in der EU Die EU kann als Vorreiter einer umfassenden Liberalisierung von Finanzdienstleistungen angesehen werden. Insbesondere im Rahmen des Binnenmarktprojektes ist es zu einer umfassenden Deregulierung – aber auch Reregulierung – auf europäischer Ebene gekommen. Die nationalstaatliche Rechtssetzung wurde durch eine europäische ersetzt.

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