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By Robert Picht (auth.)

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Das neue Menschenbild

Mit seiner Neudefinition des Bewusstseins als psychisches raumzeitliches Kontinuum eröffnet Heinrich Schwarz eine ganz neue Sicht auf Mensch und Gott. Soziale Grundforderungen in großen Weltkulturen gewinnen so gesehen für uns heute wieder an Bedeutung. Gleichsam von selbst ergibt sich das neue Menschenbild.

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90,2). 1O Als ldasseniibergreifender "Schmelztiegel" konzipiert, haben die Grands ensembles im iibrigen lange Zeit ihre Rolle, die regionale Mobilitiit und den sozialen Aufstieg vor allem der Arbeiter und der Mittelldassen zu begleiten, durchaus wahmehmen konnen. Sie stellten fiir diese Bevolkerungsgruppen in der Regel ein zeitlieh begrenztes Durchgangsstadium auf dem Weg zum Eigenheim dar. Dies hat sich nachhaltig verandert, seit mit der Wirtschaftskrise der 70er Jahre die soziale Mobilitiit zunehmend blockiert worden ist.

1990, S. 59-72; Denis Clerc: Jeunes sans avenir, in: Le Monde diplomatique, Mai 1991, S. , in: Le Monde diplomatique, Mai 1991, S. 8f. 1m iibrigen wird das Frankreich-lahrbuch 1993 dem gesamten Komplex der Stadtentwicklung einen gesonderten Schwerpunkt widmen. 10 Vgl. dazu Jean-Fran~ois Lae: Crise des banlieues: Ie beton n'est pas en cause, in: Regards sur l'actualite Nr. 172, Juli 1991, S. 23-34. 11 Fran~ois Dubet: Jeunesses et marginalites, in: Regards sur l'actualite Nr. 172, Juli 1991, S. , S.

Es geht wie friiher urn den Mindestlohn SMIC, urn das Problem der Niedriglohne, urn Einkommenshierarchien, vor allem aber urn seit der Krise 1973 neu entstandene Ungleichheiten infolge der Arbeitslosigkeit, urn Phiinomene der neuen Armut und der Marginalisierung (exclusion) mangels Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Das heifit: Ungleichheit ist nieht mehr "nur" ein Indikator ungleicher sozialer Chancen im Kapitalismus oder des Ergebnisses im Verteilungskampf, sondern hat eine existentielle, Lebens- und Arbeitschancen unmittelbar beeinflussende Bedeutung gewonnen.

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