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By Dr. Klaus Menrad, Dr. Sibylle Gaisser, Dr. Bärbel Hüsing, Dr. Martina Menrad (auth.)

Vor rund 15 Jahren wurden erstmals gentechnisch veränderte landwirtschaftliche Nutztiere und -pflanzen hergestellt. Inzwischen haben die ersten Anwendungen das Forschungs- und Entwicklungsstadium verlassen und werden overseas kommerziell genutzt. Aufgrund von Akzeptanzvorbehalten in der Bevölkerung, regulatorischen Unsicherheiten sowie einer kontroversen Diskussion über ökologische und gesundheitliche Risiken bleibt die kommerzielle Nutzung der Gentechnik in der ecu hinter den Erwartungen zurück. Das vorliegende Buch untersucht den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik der Gentechnik in der Pflanzen- und Tierzucht, Land- und Forstwirtschaft sowie der Lebensmittelherstellung. Es geht zugleich auf die ökonomischen Aspekte, den Stand der Diskussion zu Chancen und Risiken sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen ein.

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Das neue Menschenbild

Mit seiner Neudefinition des Bewusstseins als psychisches raumzeitliches Kontinuum eröffnet Heinrich Schwarz eine ganz neue Sicht auf Mensch und Gott. Soziale Grundforderungen in großen Weltkulturen gewinnen so gesehen für uns heute wieder an Bedeutung. Gleichsam von selbst ergibt sich das neue Menschenbild.

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1 Gene Pharming Definition und Zielsetzung des Gene Pharming Unter Gene Pharming versteht man die gentechnische Veränderung von landwirtschaftlichen Nutztieren und Nutzpflanzen mit dem Ziel, in diesen Nutztieren und -pflanzen pharmazeutische Wirkstoffe zu produzieren (Daniell et al. 2001; Yang et al. 2000). In diesem Kapitel steht die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe in der Milchdrüse transgener Tiere im Mittelpunkt2. Durch die gentechnische Veränderung werden die Nutztiere quasi zu einem "Bioreaktor" zur Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe (Houdebine 2000; Wall 1999; Rudolph 1999; Pollock et al.

5: Verbleib von Fremd-DNA nach Mikroinjektion keine Integration insGenom ~ (bis zu 90%) _ Integration ins Genom (10-30%) ~ Integration in alle Zellen Mosaiktyp / " . _ Weitergabe (50%) keine Weitergabe fl':"\ an Nachkommen ... _ (20%) Weitergabe als Mosaik (20-30%) Quelle: Purseiet al. 1990 Die Ausbeute an transgenen Tieren nach Gentransfer durch Mikroinjektion wird somit vor allem durch drei Faktoren bestimmt: die Rate der Genintegration, die Überlebens- und Entwicklungsfahigkeit des Embryos, und die stabile Ausprägung des Transgens.

1 Zielsetzung der Herstellung transgener Tiere Transgene Tiere werden flir die biomedizinsehe Grundlagenforschung, flir die landwirtschaftliche Nutztierhaltung und beim Gene Pharming als "Bioreaktoren" zur Produktion therapeutischer Proteine erzeugt. 4 gesondert beschrieben. Für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung sollen derzeit insbesondere transgene Tiere mit den folgenden Zielsetzungen erzeugt werden: Wachstumsoptimierte Tiere,. krankheitsresistente Tiere, Tiere mit verbesserter Milchqualität und Tiere mit verbesserter Wollqualität Die transgenen Tiere werden dadurch hergestellt, dass in vitro rekombinierte DNA, ein so genanntes DNA-Konstrukt, in tierische Zellen eingeflihrt wird.

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