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By Gregor Hensen, Peter Hensen

Das deutsche Gesundheitswesen und seine Leistungen unterliegen sozialpolitischen Strömungen. Der vorliegende Sammelband bietet eine kritische Annäherung an die Frage der sozialstaatlichen Einbettung des Gesundheitswesens hinsichtlich der formulierten gesundheitspolitischen Ziele bspw. der Gesundheitsförderung. Aus unterschiedlichen Perspektiven des Sozial- und Gesundheitssystems sollen Anforderungen an die sozialstaatliche Leistungstiefe beleuchtet werden. Dabei werden nach einer Standortbestimmung gesundheitspolitischer Zielsetzungen und sozialstaatlicher Rahmenbedingungen, strukturelle Möglichkeiten, Instrumente und Auswirkungen derartiger Reformbemühungen vor dem Hintergrund eines sozialstaatlichen Wandels behandelt und bewertet. Zusätzlich werden Auswirkungen der Modernisierungspolitik auf die Folgen individueller Lebensentwürfe und gesellschaftlicher Teilhabechancen erörtert.

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Es findet das Subsidiaritätsprinzip Anwendung. Ein Leistungsanspruch besteht nur dem Grunde nach. Art, Form und Umfang der konkreten Hilfeleistung richten sich nach den Besonderheiten des Einzelfalls. Im Gesundheitswesen spielen Versorgungs- und Fürsorgeprinzip keine bedeutende Rolle. Zu nennen ist jedoch der öffentliche Gesundheitsdienst, der im Wesentlichen überwachende, vorsorgende und fürsorgende Aufgaben wahrnimmt. Oberstes Ziel seiner Arbeit ist die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Menschen.

Weinheim und München: Juventa, S. 43-60. /Angele, S. (2003): Gesundheitsziele für Deutschland: Eine Initiative wird konkret. In: psychoneuro 2003, 29 (10), 469471. /Reiners, H. (1998): Das Märchen von der Kostenexplosion. Populäre Irrtümer zur Gesundheitspolitik. : Fischer-Taschenbuch. Butterwegge, Ch. (2001): Wohlfahrtsstaat im Wandel. Probleme und Perspektiven der Sozialpolitik (3. überarb. ). Opladen: Leske & Budrich. Butterwegge, Ch. (2005): Krise und Zukunft des Sozialstaates (2. durchgesehene Auflage).

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